Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen: Werke zum Obstbau

Im Herbst 2009 zeigte die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek im Rahmen des Erschließungsprojekts „Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen“ die Ausstellung „Von den Vorzügen der Herrenhäuser Fruchtbäume“ mit Werken aus eigenen Beständen, aus der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Frankfurt am Main und anderer Leihgeber.

Geschichte der königlichen Gartenbibliothek Herrenhausen

Die Dienstbibliothek der hannoverschen Hofgärten war von ihrer Gründung im Jahr 1832 bis 1936 in dem von Hofbaumeister Laves errichteten Berggartenpavillon im Zentrum der Herrenhäuser Gärten untergebracht. Sie diente in erster Linie den botanisch spezialisierten Gartenmeistern aus der Familie Wendland als Arbeitsmittel für ihre Forschungen und Publikationen, war aber auch den anderen Hofgärtnern und externen Fachleuten zugänglich.

Seit 2007 befindet sich die Sammlung, die wertvolle Handschriften und Originalzeichnungen sowie ca. 700 Drucke zu den Themen Botanik, Gartenbau und Gartenkunst umfasst, im Besitz von drei wissenschaftlichen Bibliotheken und ist somit für die Forschung zugänglich. Die zukünftige virtuelle Ausstellung wird einen Überblick über die Geschichte dieser der einzigartigen Sammlung bieten und bedeutende Werke in Text und Bild vorstellen.